Politik

…der Abschied von falschen Gewissheiten ist schmerzlich, Korrekturen sind anstrengend. Deshalb blenden wir unser Wissen aus und lassen uns lieber unterhalten. "Denn sie wissen nicht was sie tun" hieß ein berühmter Film mit James Dean. Der Film über uns müsste heißen: "Denn sie tun nicht, was sie wissen."

(Peer Steinbrück)

 

Politik mit Augenmaß

Ich möchte dabei mithelfen, dass wir in Zukunft wieder tun was wir wissen, damit wir unsere Politik an den Menschen im Bezirk und der Stadt ausrichten. Ich stehe für eine Politik, die den notwendigen Ausgleich von verschiedenen Interessen sucht. Ich halte nichts von dogmatischen Politikansätzen – es muss immer darum gehen, lösungsorientierte und pragmatische Politik für die Menschen in unserer Stadt und vor allem auch in unserem Bezirk Reinickendorf zu machen. Wir brauchen eine Politik mit Augenmaß.

Ich bin in Reinickendorf geboren und aufgewachsen, wohne und arbeite hier. Jeden Tag habe ich sowohl privat als auch beruflich mit vielen Menschen aus diesem Bezirk zu tun. Meine Erfahrungen aus diesen vielen Kontakten möchte ich in meine politische Arbeit einbringen. Deshalb vertrete ich die SPD im Wahlkreis 4 (Wittenau, Waidmannslust, Borsigwalde, Tegel) für das Berliner Abgeordnetenhaus.

Wirtschaft und Arbeit

Als Reinickendorfer Unternehmer trage ich die Verantwortung für rund ein Dutzend Angestellte. Dadurch kenne ich beide Seiten der Medaille. Nicht nur die Notwendigkeit einer unternehmensfreundlichen Wirtschaftspolitik, sondern auch die Sorgen und Nöte, die beim einzelnen Arbeitnehmer durch falsche Entscheidungen der Politik entstehen können. Hier gilt es die notwendigen Korrekturen durchzuführen, damit Menschen, die Tag für Tag einer Arbeit nachgehen, auch vom Lohn, den sie erhalten, leben können.

Unternehmen haben auch eine Verantwortung gegenüber der Gesellschaft. Diese müssen sie wahrnehmen, sonst geht der soziale Kitt verloren, der unsere Gesellschaft zusammenhält. Wirtschafts-und Arbeitsmarktpolitik ist daher ein Schwerpunkt meiner Arbeit im Abgeordnetenhaus.

Bildung

Als Vater eines schulpflichtigen Sohnes ist es mit wichtig, dass wir eine gute Schulpolitik für unsere Kinder machen. Wir müssen alles daran setzen, dass die Bildungschancen für unsere Kinder so gestaltet werden, dass der Zugang zu Bildung nicht von der sozialen Herkunft abhängig ist. Mit der Schulstrukturreform, bei der die Sekundarschule geschaffen und die Gymnasien gestärkt wurden, sind die Grundlagen dafür gelegt worden. Nun kommt es darauf an, den Schulen die Unterstützung zu geben, die sie brauchen, um sich weiter zu entwickeln. Dazu gehören auch ausreichend viele, gut ausgebildete, junge Lehrkräfte.

Die SPD hat schon vor vielen Jahren die Bedeutung der vorschulischen Bildung für die Entwicklung unserer Kinder erkannt. Deshalb hat der Berliner Senat die Kita-Gebühren Schritt für Schritt abgeschafft. Für die Zukunft ist es wichtig, dass die Kindertagesstätten so ausgestattet werden, dass Bildung und Erziehung dort kompetent vermittelt werden können.

Stadtentwicklung und Mieten

Ich bin im Märkischen Viertel aufgewachsen und Vorsitzender der dortigen SPD-Abteilung. Daher liegen mir die besonderen Fragestellungen von Ballungsgebieten besonders am Herzen. Dabei ist die Entwicklung von Mieten und Mietnebenkosten ein besonders wichtiger Punkt. Wohnungen müssen bezahlbar bleiben. Deshalb bleibt es wichtig, dass Berlin über seine Wohnungsbaugesellschaften eine aktive Mietenpolitik machen kann. Aber auch eine behutsame Weiterentwicklung des Wohnumfeldes und eine sinnvolle und aktive Integrationspolitik sind Voraussetzung für eine positive Entwicklung der Berliner Stadtteile und Kieze.

Leben im Alter

Ich habe einen sehr großen Respekt davor, wie die ältere Generation ihr Leben oft nicht nur meistert und ausfüllt, sondern häufig dabei auch noch für Andere da ist. Auf Seniorenpolitik wird sich deshalb auch mein Augenmerk auf besondere Weise richten. Dies gilt insbesondere für die Achtung der Würde bis zum letzten Tag.